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Bezieht sich auf SUSE Enterprise Storage 6

3 Sichern der Cluster-Konfiguration und -Daten Edit source

In diesem Kapitel wird erläutert, welche Teile des Ceph-Clusters gesichert werden müssen, damit die Funktion des Clusters wieder hergestellt werden kann.

3.1 Sichern der Ceph-Konfiguration Edit source

Sichern Sie das Verzeichnis /etc/ceph. Es enthält wichtige Cluster-Konfigurationsdaten. Die /etc/ceph-Sicherung ist beispielsweise dann erforderlich, wenn Sie den Admin Node ersetzen müssen.

3.2 Sichern der Salt-Konfiguration Edit source

Sichern Sie das Verzeichnis /etc/salt/. Es enthält die Salt-Konfigurationsdateien, beispielsweise den Salt Master-Schlüssel und die akzeptierten Client-Schlüssel.

Die Salt-Dateien sind zum Sichern des Admin Node nicht unbedingt erforderlich, doch die erneute Bereitstellung des Salt Clusters wird dadurch einfacher. Wenn diese Dateien nicht gesichert sind, müssen die Salt Minions erneut beim neuen Admin Node registriert werden.

Anmerkung
Anmerkung: Sicherheit des privaten Salt Master-Schlüssels

Vergewissern Sie sich, dass die Sicherungskopien des privaten Salt Master-Schlüssels an einem sicheren Ort verwahrt sind. Mit dem Salt Master-Schlüssel können alle Cluster Nodes manipuliert werden.

Nach dem Wiederherstellen des Verzeichnisses /etc/salt von einer Sicherung starten Sie die Salt Services neu:

root@master # systemctl restart salt-master
root@master # systemctl restart salt-minion

3.3 Sichern der DeepSea-Konfiguration Edit source

Alle für DeepSea erforderlichen Dateien sind unter /srv/pillar/, /srv/salt/ und /etc/salt/master.d gespeichert.

Wenn Sie den Admin Node erneut bereitstellen müssen, installieren Sie das DeepSea-Paket im neuen Knoten und verschieben Sie die gesicherten Daten in die Verzeichnisse zurück. DeepSea kann dann wieder verwendet werden, ohne dass weitere Änderungen erforderlich sind. Bevor Sie DeepSea wieder verwenden, vergewissern Sie sich, dass alle Salt Minions im Admin Node korrekt registriert sind.

3.4 Sichern benutzerdefinierter Konfigurationen Edit source

  • Prometheus-Daten und -Anpassung.

  • Grafana-Anpassung.

  • Sie benötigen in jedem Fall Aufzeichnungen der vorhandenen openATTIC-Benutzer, sodass Sie neue Konten für diese Benutzer im Ceph Dashboard erstellen können.

  • Manuelle Änderungen an ceph.conf außerhalb von DeepSea.

  • Manuelle Änderungen an der iSCSI-Konfiguration außerhalb von DeepSea.

  • Ceph-Schlüssel.

  • CRUSH-Zuordnung und CRUSH-Regeln. Mit folgendem Kommando speichern Sie die dekompilierte CRUSH-Zuordnung zusammen mit den CRUSH-Regeln in crushmap-backup.txt:

    cephadm@adm > ceph osd getcrushmap | crushtool -d - -o crushmap-backup.txt
  • Samba Gateway-Konfiguration. Wenn Sie ein einzelnes Gateway nutzen, sichern Sie /etc/samba/smb.conf. Wenn Sie mit einer HA-Einrichtung arbeiten, sichern Sie auch die CTDB- und Pacemaker-Konfigurationsdateien. Weitere Informationen zur verwendeten Konfiguration der Samba Gateways finden Sie in Kapitel 20, Exportieren von Ceph-Daten mit Samba.

  • NFS Ganesha-Konfiguration. Nur bei einer HA-Einrichtung erforderlich. Weitere Informationen zur verwendeten Konfiguration von NFS Ganesha finden Sie in Kapitel 21, NFS Ganesha: Exportieren von Ceph-Daten über NFS.

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