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ContentsContents
Verwaltungshandbuch
  1. Allgemeines zu diesem Handbuch
  2. I Häufige Tasks
    1. 1 Bash-Shell und Bash-Skripte
    2. 2 Grundlegende Infos zu sudo
    3. 3 YaST
    4. 4 YaST im Textmodus
    5. 5 YaST-Online-Aktualisierung
    6. 6 Verwalten von Software mit Kommandozeilen-Tools
    7. 7 Systemwiederherstellung und Snapshot-Verwaltung mit Snapper
    8. 8 Live-Kernel-Patching mit KLP
    9. 9 Transaktionsaktualisierungen
    10. 10 Remote-Grafiksitzungen mit VNC
    11. 11 Kopieren von Dateien mit RSync
  3. II Booten eines Linux-Systems
    1. 12 Einführung in den Bootvorgang
    2. 13 UEFI (Unified Extensible Firmware Interface)
    3. 14 Der Bootloader GRUB 2
    4. 15 Der Daemon systemd
  4. III System
    1. 16 32-Bit- und 64-Bit-Anwendungen in einer 64-Bit-Systemumgebung
    2. 17 journalctl: Abfragen des systemd-Journals
    3. 18 update-alternatives: Verwalten mehrerer Befehls- und Dateiversionen
    4. 19 Grundlegendes zu Netzwerken
    5. 20 Druckerbetrieb
    6. 21 Grafische Benutzeroberfläche
    7. 22 Zugriff auf Dateisysteme mit FUSE
    8. 23 Verwalten von Kernelmodulen
    9. 24 Gerätemanagement über dynamischen Kernel mithilfe von udev
    10. 25 Spezielle Systemfunktionen
    11. 26 Verwendung von NetworkManager
    12. 27 Energieverwaltung
    13. 28 VM-Gast
    14. 29 Permanenter Speicher
  5. IV Services
    1. 30 Serviceverwaltung mit YaST
    2. 31 Zeitsynchronisierung mit NTP
    3. 32 Domain Name System (DNS)
    4. 33 DHCP
    5. 34 Verteilte Nutzung von Dateisystemen mit NFS
    6. 35 Samba
    7. 36 Bedarfsweises Einhängen mit autofs
    8. 37 SLP
    9. 38 Der HTTP-Server Apache
    10. 39 Einrichten eines FTP-Servers mit YaST
    11. 40 Caching-Proxyserver Squid
    12. 41 Web Based Enterprise Management mit SFCB
  6. V Fehlersuche
    1. 42 Hilfe und Dokumentation
    2. 43 Erfassen der Systeminformationen für den Support
    3. 44 Häufige Probleme und deren Lösung
  7. A Ein Beispielnetzwerk
  8. B GNU-Lizenzen
Navigation
Applies to SUSE Linux Enterprise Server 15 SP2

Part II Booten eines Linux-Systems Edit source

12 Einführung in den Bootvorgang

Das Booten eines Linux-Systems umfasst verschiedene Komponenten und Tasks. Nach der Firmware- und Hardware-Initialisierung, die von der Computerarchitektur abhängt, wird der Kernel mithilfe des Bootloaders GRUB 2 gestartet. Anschließend wird der Bootvorgang vollständig vom Betriebssystem gesteuert und über systemd abgewickelt. systemd bietet eine Reihe von Zielen, mit denen Konfigurationen für den normalen Gebrauch, für Wartungsarbeiten oder für Notfälle gebootet werden.

13 UEFI (Unified Extensible Firmware Interface)

Die UEFI (Unified Extensible Firmware Interface) bildet die Schnittstelle zwischen der Firmware, die sich auf der Systemhardware befindet, allen Hardware-Komponenten des Systems und dem Betriebssystem.

14 Der Bootloader GRUB 2

In diesem Kapitel wird die Konfiguration von GRUB 2, dem unter SUSE Linux Enterprise Server verwendeten Bootloader, beschrieben. Diese Anwendung ist der Nachfolger des bisherigen Bootloaders GRUB (nunmehr als GRUB Legacy bezeichnet). GRUB 2 ist seit Version 12 als standardmäßiger Bootloader in SUSE® Linux Enterprise Server eingebunden. Für die Konfiguration der wichtigsten Einstellungen steht ein YaST-Modul bereit. Eine Übersicht über den Bootvorgang finden Sie in Chapter 12, Einführung in den Bootvorgang. Weitere Informationen zur Unterstützung von Secure Boot finden Sie in Chapter 13, UEFI (Unified Extensible Firmware Interface).

15 Der Daemon systemd

Das Programm systemd trägt die Prozess-ID 1. Hiermit wird das System in der erforderlichen Form initialisiert. systemd wird direkt vom Kernel gestartet und widersteht dem Signal 9, das in der Regel Prozesse beendet. Alle anderen Programme werden entweder direkt von systemd oder von einem seiner unte…

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