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Applies to SUSE Linux Enterprise Server 15 SP2

About This Guide Edit source

SUSE Linux Enterprise Server is used for a broad range of usage scenarios in enterprise and scientific data centers. SUSE has ensured SUSE Linux Enterprise Server is set up in a way that it accommodates different operation purposes with optimal performance. However, SUSE Linux Enterprise Server must meet very different demands when employed on a number crunching server compared to a file server, for example.

It is not possible to ship a distribution that is optimized for all workloads. Different workloads vary substantially in some aspects. Most important among those are I/O access patterns, memory access patterns, and process scheduling. A behavior that perfectly suits a certain workload might reduce performance of another workload. For example, I/O-intensive tasks, such as handling database requests, usually have completely different requirements than CPU-intensive tasks, such as video encoding. The versatility of Linux makes it possible to configure your system in a way that it brings out the best in each usage scenario.

This manual introduces you to means to monitor and analyze your system. It describes methods to manage system resources and to tune your system. This guide does not offer recipes for special scenarios, because each server has got its own different demands. It rather enables you to thoroughly analyze your servers and make the most out of them.

Part I, “Basics”

Tuning a system requires a carefully planned proceeding. Learn which steps are necessary to successfully improve your system.

Part II, “System Monitoring”

Linux offers a large variety of tools to monitor almost every aspect of the system. Learn how to use these utilities and how to read and analyze the system log files.

Part III, “Kernel Monitoring”

The Linux kernel itself offers means to examine every nut, bolt and screw of the system. This part introduces you to SystemTap, a scripting language for writing kernel modules that can be used to analyze and filter data. Collect debugging information and find bottlenecks by using kernel probes and Perf. Last, monitor applications with Oprofile.

Part IV, “Resource Management”

Learn how to set up a tailor-made system fitting exactly the server's need. Get to know how to use power management while at the same time keeping the performance of a system at a level that matches the current requirements.

Part V, “Kernel Tuning”

The Linux kernel can be optimized either by using sysctl, via the /proc and /sys file systems or by kernel command line parameters. This part covers tuning the I/O performance and optimizing the way how Linux schedules processes. It also describes basic principles of memory management and shows how memory management can be fine-tuned to suit needs of specific applications and usage patterns. Furthermore, it describes how to optimize network performance.

Part VI, “Handling System Dumps”

This part enables you to analyze and handle application or system crashes. It introduces tracing tools such as strace or ltrace and describes how to handle system crashes using Kexec and Kdump.

Tip
Tip: Getting the SUSE Linux Enterprise SDK

The SDK is a module for SUSE Linux Enterprise and is available via an online channel from the SUSE Customer Center. Alternatively, go to http://download.suse.com/, search for SUSE Linux Enterprise Software Development Kit and download it from there. Refer to Kapitel 20, Installieren von Modulen, Erweiterungen und Add-on-Produkten von Drittanbietern for details.

1 Verfügbare Dokumentation Edit source

Note
Note: Online-Dokumentation und neueste Aktualisierungen

Die Dokumentation für unsere Produkte steht unter https://documentation.suse.com/ bereit. Hier finden Sie außerdem die neuesten Aktualisierungen und Sie können die Dokumentation durchsuchen oder in verschiedenen Formaten herunterladen. Die neuesten Aktualisierungen der Dokumentation sind normalerweise in der englischen Version der Dokumentation verfügbar.

Die folgende Dokumentation ist für dieses Produkt verfügbar:

Schnelleinführung zur Installation

Diese Kurzanleitung führt Sie Schritt für Schritt durch die Installation von SUSE Linux Enterprise Server 15 SP2.

Bereitstellungshandbuch

In diesem Handbuch finden Sie Details dazu, wie einzelne oder mehrere Systeme installiert und die produktspezifischen Funktionen für eine Bereitstellungsinfrastruktur genutzt werden. Wählen Sie aus verschiedenen Ansätzen: Lokale Installation von einem physischen Installationsmedium, Anpassen der Standard-Installations-Images, Netzwerkinstallationsserver, Massenbereitstellung über einen ferngesteuerten, stark angepassten, automatischen Installationsvorgang sowie erste Systemkonfiguration.

Verwaltungshandbuch

Es behandelt Systemverwaltungsaufgaben wie Wartung, Überwachung und Anpassung eines neu installierten Systems.

Virtualization Guide

Hier wird die Virtualisierungstechnologie im Allgemeinen beschrieben, die vereinheitlichte Schnittstelle libvirt für die Virtualisierung wird vorgestellt und Sie finden ausführliche Informationen zu bestimmten Hypervisoren.

Storage Administration Guide

Hier finden Sie Informationen zum Verwalten von Speichergeräten auf einem SUSE Linux Enterprise-Server.

AutoYaST Guide

AutoYaST ist ein System für die unbeaufsichtigte Massenbereitstellung von SUSE Linux Enterprise Server-Systemen über ein AutoYaST-Profil, in dem sich Installations- und Konfigurationsdaten befinden. Das Handbuch führt Sie durch die grundlegenden Schritte der automatischen Installation: Vorbereitung, Installation und Konfiguration.

Security and Hardening Guide

Zudem werden grundlegende Konzepte der Systemsicherheit vorgestellt, die sowohl lokale als auch netzwerkbezogene Aspekte abdecken. Es wird erläutert, wie Sie die in das Produkt eingegliederte Sicherheitssoftware wie AppArmor oder das Prüfsystem nutzen, mit dem zuverlässig Informationen zu allen sicherheitsspezifischen Ereignissen gesammelt werden.

System Analysis and Tuning Guide

Ein Administratorhandbuch zur Problemsuche, Fehlerbehebung und Optimierung. Erfahren Sie, wie Sie Ihr System mithilfe von Überwachungswerkzeugen prüfen und optimieren können und wie Sie Ihre Ressourcen effizient verwalten. Es enthält zudem einen Überblick über häufige Probleme und Lösungen sowie weitere Hilfequellen und Dokumentationsressourcen.

RMT Guide

Ein Administratorhandbuch zum Subscription Management Tool. Dabei handelt es sich um ein Proxy-System für das SUSE Customer Center mit Repository und Registrierungszielen. Erfahren Sie, wie Sie einen lokalen SMT-Server installieren und konfigurieren, Repositorys spiegeln und verwalten, Client-Computer verwalten und Clients für die Verwendung von SMT konfigurieren.

GNOME-Benutzerhandbuch

Einführung in den GNOME-Desktop von SUSE Linux Enterprise Server. Das Handbuch begleitet Sie bei der Verwendung und Konfiguration des Desktops und hilft Ihnen, wichtige Aufgaben zu erledigen. Dies richtet sich in erster Linie an Endbenutzer, die GNOME als ihren Standard-Desktop nutzen möchten.

Die Versionshinweise für dieses Produkt sind unter https://www.suse.com/releasenotes/ verfügbar.

2 Feedback Edit source

Ihr Feedback und Beitrag zu dieser Dokumentation ist willkommen. Mehrere Kanäle stehen zur Verfügung:

Serviceanforderungen und Support

Informationen zu Diensten und Support-Optionen, die für Ihr Produkt verfügbar sind, finden Sie unter https://www.suse.com/support/.

Zum Öffnen einer Service-Anforderung benötigen Sie ein Abonnement beim SUSE Customer Center. Gehen Sie zu https://scc.suse.com/support/requests, melden Sie sich an und klicken Sie auf Neu erstellen.

Fehlerberichte

Melden Sie Probleme mit der Dokumentation unter https://bugzilla.suse.com/. Zur Vereinfachung dieses Vorgangs können Sie die Links Report Documentation Bug (Fehler in der Dokumentation melden) neben den Überschriften in der HTML-Version dieses Dokuments verwenden. Dadurch wird das richtige Produkt und die Kategorie in Bugzilla vorab ausgewählt und ein Link zum aktuellen Abschnitt hinzugefügt. Sie können somit sofort mit der Eingabe Ihres Berichts beginnen. Ein Bugzilla-Konto ist erforderlich.

Beiträge

Verwenden Sie für einen Beitrag zu dieser Dokumentation die Links Edit Source (Quelle bearbeiten) neben den Überschriften in der HTML-Version dieses Dokuments. Sie führen Sie zum Quellcode auf GitHub, wo Sie eine Pull-Anforderung öffnen können. Ein GitHub-Konto ist erforderlich.

Weitere Informationen zur Dokumentationsumgebung für diese Dokumentation finden Sie in der README des Repositorys.

Mail

Alternativ können Sie E-Mails mit Fehlerberichten und Feedback zur Dokumentation an <> senden. Geben Sie auf jeden Fall auch den Titel der Dokumentation, die Produktversion und das Datum der Veröffentlichung der Dokumentation an. Beziehen Sie sich auf die entsprechende Abschnittsnummer und den Titel (oder geben Sie die URL an) und fügen Sie eine kurze Beschreibung des Problems hinzu.

3 Konventionen in der Dokumentation Edit source

In der vorliegenden Dokumentation werden die folgenden Hinweise und typografischen Konventionen verwendet:

  • /etc/passwd: Verzeichnis- und Dateinamen

  • PLATZHALTER: Ersetzen Sie PLATZHALTER durch den tatsächlichen Wert.

  • PATH: die Umgebungsvariable PATH

  • ls, --help: Kommandos, Optionen und Parameter

  • Benutzer: Benutzer oder Gruppen

  • Paketname: Name eines Pakets

  • Alt, AltF1: Eine Taste oder Tastenkombination. Tastennamen werden wie auf der Tastatur in Großbuchstaben dargestellt.

  • Datei, Datei › Speichern unter: Menüelemente, Schaltflächen

  • AMD/Intel Dieser Absatz ist nur für die AMD64-/Intel-64-Architektur relevant. Die Pfeile kennzeichnen den Anfang und das Ende des Textblocks.

    IBM Z, POWER Dieser Absatz ist nur für die Architekturen IBM Z und POWER relevant. Die Pfeile kennzeichnen den Anfang und das Ende des Textblocks.

  • Tanzende Pinguine (Kapitel Pinguine, ↑Zusätzliches Handbuch): Dies ist ein Verweis auf ein Kapitel in einem anderen Handbuch.

  • Kommandos, die mit root-Privilegien ausgeführt werden müssen. Diesen Befehlen kann zur Ausführung als nicht privilegierter Benutzer auch häufig das Präfix sudo vorangestellt sein.

    root # command
    tux > sudo command
  • Kommandos, die von Benutzern ohne Privilegien ausgeführt werden können.

    tux > command
  • Hinweise

    Warning
    Warning: Warnhinweis

    Wichtige Informationen, die Sie kennen müssen, bevor Sie fortfahren. Warnt vor Sicherheitsrisiken, potenziellen Datenverlusten, Beschädigung der Hardware oder physischen Gefahren.

    Important
    Important: Wichtiger Hinweis

    Wichtige Informationen, die Sie beachten sollten, bevor Sie den Vorgang fortsetzen.

    Note
    Note: Anmerkung

    Ergänzende Informationen, beispielsweise zu unterschiedlichen Softwareversionen.

    Tip
    Tip: Tipp

    Hilfreiche Informationen, etwa als Richtlinie oder praktische Empfehlung.

4 Produktlebenszyklus und Support Edit source

SUSE-Produkte erhalten bis zu 13 Jahre lang Support. Die Lebenszyklusdaten für Ihr Produkt finden Sie unter https://www.suse.com/lifecycle/.

Für SUSE Linux Enterprise gelten die folgenden Lebenszyklen und Versionszyklen:

  • SUSE Linux Enterprise Server hat einen Lebenszyklus von 13 Jahren: 10 Jahre allgemeiner Support und drei Jahre erweiterter Support.

  • SUSE Linux Enterprise Desktop hat einen Lebenszyklus von 10 Jahren: Sieben Jahre allgemeiner Support und drei Jahre erweiterter Support.

  • Hauptversionen werden alle vier Jahre veröffentlicht. Service Packs werden alle 12 bis 14 Monate veröffentlicht.

  • SUSE unterstützt ältere SUSE Linux Enterprise-Service Packs für sechs Monate nach Bereitstellung eines neuen Service Packs.

Für einige Produkte ist ein Long Term Service Pack Support (LTSS) verfügbar. Informationen zu unserer Support-Richtlinie und die entsprechenden Optionen finden Sie unter https://www.suse.com/support/policy.html und https://www.suse.com/support/programs/long-term-service-pack-support.html.

Module haben einen anderen Lebenszyklus, eine andere Aktualisierungsrichtlinie und Aktualisierungszeitplanung als ihre Basisprodukte. Module enthalten Softwarepakete und sind voll unterstützte Komponenten des SUSE Linux Enterprise Server. Weitere Informationen finden Sie in Modules and Extensions Quick Start.

4.1 Supportbestimmung für SUSE Linux Enterprise Server Edit source

Sie benötigen ein entsprechendes Abonnement bei SUSE, um Support zu erhalten. Gehen Sie zur Anzeige der für Sie verfügbaren spezifischen Support-Angebote zu https://www.suse.com/support/ und wählen Sie das betreffende Produkt aus.

Die Support-Stufen sind folgendermaßen definiert:

L1

Problemermittlung: Technischer Support mit Informationen zur Kompatibilität, Nutzungs-Support, kontinuierliche Wartung, Informationssammlung und einfache Problembehandlung anhand der verfügbaren Dokumentation.

L2

Problemisolierung: Technischer Support zur Datenanalyse, Reproduktion von Kundenproblemen, Isolierung von Problembereichen und Lösung für Probleme, die in Stufe 1 nicht gelöst wurden sowie Vorbereitung für Stufe 3.

L3

Problembehebung: Technischer Support zur Lösung von Problemen durch technische Maßnahmen zur Behebung von Produktfehlern, die durch den Support der Stufe 2 erkannt wurden.

Vertragskunden und Partner erhalten SUSE Linux Enterprise Server mit L3-Support für alle Pakete, ausgenommen:

  • Technologievorschauen

  • Audio, Grafik, Schriftarten und Artwork

  • Pakete, für die ein zusätzlicher Kundenvertrag erforderlich ist

  • Einige Pakete, die im Lieferumfang von Modul Workstation Extension enthalten sind, erhalten nur L2-Support.

  • Pakete mit Namensende -devel (die Header-Dateien und ähnliche Entwicklerressourcen enthalten) werden nur zusammen mit den entsprechenden Hauptpaketen unterstützt.

SUSE unterstützt nur die Nutzung von Originalpaketen. Also unveränderte und nicht kompilierte Pakete.

4.2 Technologievorschauen Edit source

Mit Technologievorschauen sind Pakete, Stacks oder Funktionen gemeint, die SUSE bereitstellt, um einen kurzen Einblick in bevorstehende Innovationen zu geben. Durch die Vorschauen haben Sie die Möglichkeit, neue Technologien in Ihrer Umgebung zu testen. Über Ihr Feedback würden wir uns sehr freuen. Wenn Sie eine Technologievorschau testen, kontaktieren Sie bitte Ihre Ansprechpartner bei SUSE und teilen Sie ihnen Ihre Erfahrungen und Anwendungsfälle mit. Ihr Input ist für zukünftige Entwicklungen sehr hilfreich.

Technologievorschauen haben jedoch die folgenden Einschränkungen:

  • Technologievorschauen befinden sich noch in Entwicklung. Daher sind die Funktionen möglicherweise unvollständig oder auf andere Weise nicht für die Produktionsnutzung geeignet.

  • Technologievorschauen werden nicht unterstützt.

  • Technologievorschauen sind möglicherweise nur für bestimmte Hardwarearchitekturen verfügbar.

  • Details und Funktionen von Technologievorschauen sind Änderungen unterworfen. Upgrades auf Folgeversionen sind demnach nicht möglich und erfordern eine Neuinstallation.

  • Technologievorschauen können jederzeit verworfen werden. Zum Beispiel wenn SUSE erkennt, dass eine Vorschau nicht den Kunden- oder Marktanforderungen entspricht oder nachweislich nicht den Unternehmensstandards entspricht. SUSE ist nicht verpflichtet, eine unterstützte Version dieser Technologie in der Zukunft bereitzustellen.

Eine Übersicht der Technologievorschauen, die im Lieferumfang Ihres Produkts enthalten sind, finden Sie in den Versionshinweisen unter https://www.suse.com/releasenotes/.

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