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Bezieht sich auf SUSE Linux Enterprise Desktop 15 SP2

Teil IV Services Edit source

30 Serviceverwaltung mit YaST

YaST umfasst einen Service-Manager zum Steuern des standardmäßigen Systemziels und der Services, zum Anzeigen des Servicestatus und Lesen der Protokolldatei. Neu in SUSE Linux Enterprise Desktop 15 SP2 ist die YaST-Unterstützung für die Aktivierung des Socket-basierten Service mit Systemd. Dadurch werden die Services so konfiguriert, dass Sie auf Abruf starten.

31 Zeitsynchronisierung mit NTP

Der NTP-(Network Time Protocol-)Mechanismus ist ein Protokoll für die Synchronisierung der Systemzeit über das Netzwerk. Erstens kann ein Computer die Zeit von einem Server abrufen, der als zuverlässige Zeitquelle gilt. Zweitens kann ein Computer selbst für andere Computer im Netzwerk als Zeitquelle fungieren. Es gibt zwei Ziele – das Aufrechterhalten der absoluten Zeit und das Synchronisieren der Systemzeit aller Computer im Netzwerk.

32 Verteilte Nutzung von Dateisystemen mit NFS

Das NFS-Protokoll (Network File System) sorgt für den Zugriff auf Dateien auf einem Server, der ähnlich wie der Zugriff auf lokale Dateien erfolgt.

SUSE Linux Enterprise Server SP1 installiert NFS v4.2. Damit wird die Unterstützung für seltene Dateien, Vorabzuordnung von Dateien, serverseitiges Klonen und Kopieren, ADB (Application Data Block) und gekennzeichnetes NFS für MAC (mandatory access control, obligatorische Zugriffskontrolle, sowohl auf dem Client als auch auf dem Server erforderlich) eingeführt.

33 Samba

Mit Samba kann ein Unix-Computer als Datei- und Druckserver für macOS-, Windows- und OS/2-Computer konfiguriert werden. Samba ist mittlerweile ein sehr umfassendes und komplexes Produkt. Konfigurieren Sie Samba mit YaST oder indem Sie die Konfigurationsdatei manuell bearbeiten.

34 Bedarfsweises Einhängen mit autofs

Das Programm autofs hängt automatisch festgelegte Verzeichnisse bedarfsweise ein. Das Programm beruht auf einem Kernel-Modul, das für hohe Effizienz sorgt, und kann sowohl lokale Verzeichnisse als auch Netzwerkfreigaben verwalten. Diese automatischen Einhängepunkte werden nur dann eingehängt, wenn auf sie zugegriffen wird; nach einem bestimmten Zeitraum ohne Aktivität werden sie wieder ausgehängt. Dieses bedarfsweise Verfahren spart Bandweite und bewirkt höhere Leistungen als das statische Einhängen mit /etc/fstab. autofs ist das Steuerungsskript und automount das Kommando (der Daemon), mit dem das automatische Einhängen ausgeführt wird.

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